Stooszyt

Wenn Menschen sich absichtlich mit Corona infizieren lassen

Die britische Regierung hat in den vergangenen Tagen weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Grund: Sie erlauben und finanzieren sogenannte «human challenge studies» mit Impfstoffen gegen das Coronavirus.
Human challenge studies unterscheiden sich dadurch von konventionellen Menschenversuchen, dass Freiwillige mit einem Impfstoff versehen werden und danach absichtlich mit Covid-19 infiziert werden. Das Ganze geschieht in einem klinischen Rahmen, im Falle der Briten im Royal Free Hospital in London.
Bei der traditionellen Art, wie man Impfstoffe an Menschen testet, werden tausende Freiwillige geimpft und danach zurück in ihren Alltag entlassen, wobei sie auf natürliche Weise mit dem Virus in Kontakt kommen.
Wir haben heute mit Marcel Tanner von der Schweizer Corona-Taskforce telefoniert. Er ist gegen die britischen human challenge studies im Zusammenhang mit Covid-10. Befürworter der Methode ist Robert Reed, er ist Forscher an der Universität Southhampton in Grossbritannien.
Was ihre Argumente für, oder eben gegen human challenge studies sind, erfährst du im Podcast!


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