Stimmen als Instrument, Synthesizer und Grillenzirpen
Ob es ein Meeresrauschen oder der lebendige Wald mit einem Grillenzirpen ist: Einen Ausflug in die Natur entspannt, dies geschieht auch über die Ohren. Wenn man sich an diesen Geräuschen bedient, entstehen auditive Entspannungsorte. So auch in diesem Triibsand.
Wie die Stadtflucht die Ambientwelt beeinflusst hörst du hier:
Wenn die Natur dir was zuflüstert
So klingt die EP cathy, quietly der Künstlerin Venus Anon. Von Meeresrauschen zu einer warmen Brise - die EP schreit förmlich nach einer lauen Sommernacht in tropischen Regionen. Der DIY Solokünstlerin gelingt es, mit der vierteiligen EP cathy, quietly dir eine glasklares Bild in den Kopf zu zeichnen. Dabei braucht sie kein einziges Wort.
Multimedialität trifft auf die Multinstrumentalistin
Die amerikanische Kayla Pichichero nimmt einen mit ihrem fast schon vorsichtigen Gesang auf der EP Havenstate mit in die Tiefen des Ozeans. Sie gewann in New York, wie auch Los Angeles schon einige Preise mit ihrer Kunst. Dabei darf die visuelle Ebene nicht vergessen gehen. Zu ihrer Musik schafft Kayla Pichichero auch visuell zu überzeugen. Mit Bildern unterstreicht sie in ihrer Musik Gesang, Flöte, Gitarre und das Piano. Eine Rarität, dass Ambient noch rein akustisch geformt wird und so eine Fülle mit sich bringt.
Emotionale Ehrlichkeit und Stadtflucht
Raus aus den grauen Landschaften New Yorks, rein in die Natur. Da holt sich die Künstlerin Dianna Lopez ihre Inspiration. Ihr neustes Album Earth Expressions entstammt aus Rhythmen, welche in der Natur auffindbar sind. Umgesetzt aber mit Flöte und der E-Gitarre. Ihr Schaffen sei multikulturell und hat definitiv etwas mit Glauben zu tun. Sie wünscht sich, Raum zu schaffen, damit ihre Zuhörer*innen, sich mit ihrer internen Landschaft verbinden können.