AUX

"Es ist nicht immer einfach mit mir zusammenzuarbeiten"

Thomas Seidmann ist schon seit Jahren in der lokalen Musikszene unterwegs. Bis er mit seinen Bandfreunden Simon Pfister und Samuel Birrer den richtigen Sound fand, dauerte es aber fast ein Jahrzehnt und einige Namenswechsel. Seitdem sie als Yet No Yokai mit sphärisch-psychedelischem Krautrock unterwegs sind, konnten sie jedoch schon einige Erfolge verbuchen: 2019 standen sie bei der Winterthurer Musikfestwoche auf der Hauptbühne, 2020 gewannen sie den m4music Demotape Clinic Award für die Kategorie Rock und waren Support-Act für Tinariwen, L'Epée und Klaus Johann Grobe, sie wurden für einen Kick Ass Award nominiert und dürfen dieses Jahr vor Altin Gün auf der Seebühne am Montreux Jazz Festival spielen.

Nachdem Yet No Yokai 2018 eine erste EP veröffentlichte, legten die drei diesen Frühling die Single Aya nach, worauf noch diesen Sommer zwei weitere Singles folgen sollen. Ein Album wird es wohl schon noch geben, meinte Thomas im AUX. Derweil macht der 28-Jährige die Promo für Yet No Yokai selbst - im eigens dafür gegründeten Label Fuzztronaut Records. Seidmann ist ein Perfektionist. Früher war er nie zufrieden, das macht es schwierig mit ihm zusammenzuarbeiten, sagte er selbst über sich. Den Umgang mit dem Perfektionismus zu finden, sei ein Prozess fürs Leben meinte Thomas Seidmann. Zum Glück macht er nicht nur in einer Band Musik, sondern auch solo als Shoot The Satellite.



"Ich finde, ich habe einen guten, gereiften Musikgeschmack"

Aufgewachsen im Luzerner Hinterland, war die Musik für Thomas Seidmann ein Zufluchtsort. Er entdeckte mit Jack Johnson die Liebe zur Gitarre und fing an, über Musik zu recherchieren. Grundstein dafür legte sein Vater, der ihm vor allem Beatles, Queen und Pink Floyd zeigte. Das habe ihm musikalisch viel gegeben, meinte Thomas im AUX. Rock und Gitarren begleiten ihn noch heute - sei es im eigenen musikalischen Schaffen oder bei der Playlist, die er für die Sendung mitbrachte. Viel Indie, Psychedelic und Verzerrtes findet sich auf den 25 Songs. "Ich finde, ich habe einen guten, gereiften Musikgeschmack", antwortete Thomas schmunzelnd auf die Frage, wie er seine musikalische Auswahl beschreiben würde. 

Welche Band Yet No Yokai inspirierte wie keine andere, wieso Thomas seine Notiz-App besonders oft braucht und welche Super RTL in Thomas Kinderzimmer lief, hörst du im Podcast:


Playlist im Podcast

Michael Kiwanuka - You Ain't The Problem

Crumb - Nina

Ty Segall - Who's Producing You?

Skinshape - Don't Call My Name

Buffalo Daughter - New Rock 20th (ft. Kakato, Tamaki Roy, Chinza Dopeness)

Goat - Run To Your Mama

Goat - Goatslaves

Altin Gün – Yekete

Fleetwood Mac - Dreams

King Gizzard And The Lizard Wizard - Nuclear Fusion

Unknown Mortal Orchestra – Hunnybee

Bilderbuch - Babylon

Papooz - Theatrical State of Mind

Dungen - Allas Sak

Jungle - Heavy, California

U.S. Girls - 4 American Dollars

Idris Muhammad - Could Heaven Ever Be Like This


Ausserdem auf Thomas' Playlist

Pond - Daisy

Tops - Petals

The Budos Band - Black Venom

Blood Orange - Uncle Ace

Thee Oh Sees - C

Minami Deutsch - Can't Get There

Neon Indian - Slumlord's Re-Release

Blur - Ghost Ship

Monophonics - Last One Standing

Toy - Been So Long

Big Thief - Shark Smile

Strand Of Oaks - Goshen 97

Foxygen - Shuggie

Cymande - Bra

3. Lieblingsalbum:

Sven Wunder - Eastern Flowers

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