Kater

Heute schon über deine eigene Existenz nachgedacht?

Im Kater hatten wir schon Musik aus Japan, Ukraine, Südkorea, Frankreich... Doch wie sieht es in der griechischen Indie-Szene aus? Die Antwort darauf ist so vielschichtig, wie die griechische Musik selbst. Sie kann unbeschwert und unbeschmutzt klingen wie die weissen Fassaden in den griechischen Dörfern, die jedes Jahr für die Tourist*innen frisch gestrichen werden. Für solche Musik sorgen die dreiköpfige Band Usurum und die Musikerin Matina Sous Peau.

Sokrates, Platon und Aristoteles wären stolz auf die jetzigen griechischen Musiker*innen 

Es geht nämlich auch tiefgründiger und mit einem Anflug von Schwere. Nalyssa Green macht Musik direkt aus Athen. Mystisch und kosmisch, fast schon wie von einer anderen Welt. Ihr aktuellstes Album "Taxidi Astriko" erzählt von einer "Astralprojektion" - ein Erlebnis, bei dem man seinen eigenen Körper verlässt und sich selbst aus der dritten Person wahrnimmt. 

Düster wird es beim ersten und einzigen Album der griechischen Band  Ηχοτοπία (Echotopia). Ruhige, beständige Musik mit elektronischen Elementen läuft im Hintergrund, während eine tiefe Stimme auf Griechisch übers Universum spricht. Als würde man in einem Planetarium den Kopf in den Nacken legen und langsam mit dem Nachthimmel verschmelzen. 


Mehr solche Musik zum Sinnieren und Philosophieren am Sonntag findest du auf unserer Antikater-Playlist auf Spotify.


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