Stooszyt

Einmal durch die Radiogeschichte

12.07.2018

Knapp 90% der Schweizerinnen und Schweizer hören täglich Radio. Vielleicht kennst du das noch – mit viel Gefühl am Rädchen drehen bis der Sender gefunden ist und endlich nicht mehr rauscht. Finger weg! Jede Bewegung könnte wieder dazu führen, dass es erneut rauscht. Die alten Radios waren in der Tat mühsam. Digitales Radio verspricht einfacher zu sein.

Und dann kam die Musik

Vor über hundert Jahren experimentierten die Pioniere damit, Ton über die Luft zu übertragen. Das Radio war geboren. Analoge Signale wurden via Funk übertragen und sorgten für wohltuende Klänge im heimischen Wohnzimmer.

Digitales Radio

Die analoge Übertragung - kurz UKW - versorgt noch heute viele Hörerinnen und Hörer mit musikalischen Klängen, interessanten Beiträgen oder Interviews aus dem Radio. Doch die Digitalisierung macht auch hier nicht halt – so entstand DAB+ (Digital Audio Broadcast). Unter dem Motto "Das Radio zieht um" läutet die Schweiz das Zeitalter des digitalen Radios ein. Bessere Qualität, mehr Sender und weniger Unterbrüche werden versprochen.

Hält es, was es verspricht?

Wie jede Technologie ist auch DAB+ nicht perfekt. Obwohl der Netzausbau im vollen Gange ist, kommen noch viele Regionen der Schweiz nicht in den Genuss. Der Empfang im Tunnel ist ebenfalls ein grosses Problem. Das hat auch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erkannt und rüstet die Schweizer Tunnels bis Ende Jahr mit entsprechenden Sendeanlagen aus.

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