Stooszyt

Femizid: Nenn es beim Namen!

In den letzten Tagen waren die Schweizer Medien und diverse Social Media Plattformen voll mit einem Thema: Femizid.

All diese Morde sind keine Einzelfälle in der Schweiz: Schon der 21. Femizid wird seit Mittwoch in der Schweiz erfasst. Ein Femizid ist gemäss Europäischem Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) eine Tötung von Frauen, Mädchen oder weiblich gelesenen Personen aufgrund ihres Geschlechts. Man spricht von einem Femizid, wenn eine Frau zum Beispiel von ihrem Partner oder Ex-Partner, oder von männlichen Familienmitgliedern getötet wird. Auch zielgerichtete tödliche Hass-Verbrechen gegen cis / trans Frauen fallen unter diesen Begriff.

Die Aussprache suggeriert die Mitschuld des Opfers

In den Schweizer Medien wird jedoch erst seit gerade Mal zwei Jahren von Femiziden gesprochen und noch immer reden Herr und Frau Schweizer eher von einem Familiendrama oder einem Beziehungsdelikt, als das Problem beim Namen zu nennen. Dies hat jedoch gravierende Folgen für das Opfer und verharmlost den eigentlichen Tatbestand des Täters. 

Es muss sich also noch einiges ändern und genau darüber, und die aktuellen Problemen, haben wir mit Simone Eggler gesprochen. Simone ist die Medienansprechperson der Organisation Brava, wenn es sich um politische Fragen handelt.

Hier der ganze Beitrag: 

Hier findest du Links, falls du Hilfe brauchst:

Mädchenhaus

Opferhilfe (Das Opferhaus hat Kontakt zu allen Beratungsstellen der Schweiz.)

Fachstelle für gewaltausübende Personen

Pro Juventute (147) 


Wir verwenden Cookies um die Performance unserer Website zu messen. Möchtest du diese Cookies akzeptieren?