Stooszyt

Flexible Lösung oder undemokratischer Finanztrick

Der technischen Hochschule in Horw, der PH an ihren 11 Standorten und der Uni Luzern ist es zu eng. Der Campus Horw soll für 365 Millionen Franken ausgebaut werden. Die technische und die pädagogische Hochschule sollen in Horw auf einem grossen Hochschulcampus zusammengeführt werden. Da die PH aus dem Gebäude der Uni auszieht, wird auch die Universität mehr Platz haben.

Dass ein solcher neuer Campus vonnöten ist, steht beim Urnengang am 7. März nicht zur Abstimmung. Die Dringlichkeit des Projektes findet auf der gesamten politischen Palette Unterstützung. Die Frage der Abstimmung ist nicht, ob der Campus gebaut wird, sondern wer ihn baut.

Der Kanton möchte für das Bauprojekt eine Aktiengesellschaft gründen. Die Aktien der Gesellschaft sollen dabei zu 100% dem Kanton gehören und 3/5 des Verwaltungsrats soll Luzern stellen. Diese Idee unterstützt das bürgerliche Lager: Eine AG sichert das flexible Agieren, Entscheiden und Umsetzen des Campus. Linksgrün sieht dabei ein Umgehen der Luzerner Schuldenbremse und ein Exkludieren der öffentlichen Entscheidung.

Eine ausführliche Gegenüberstellung mit FDP-Kantonsrat Philipp Bucher und Hannes Koch, der für die Grünen im Kantonrat sitzt, und über was du konkret abstimmst, hörst du hier im Podcast:

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