Stromstoss

Best of May

13.06.2019

ausfällt, hörst du hier noch die besten Tracks aus dem Mai.

DEAS - Mannequin (First Breath EP)

Karol Mozgawa ist geborener Grieche, wohnt mittlerweile aber in Polen und macht dort unter dem Alias DEAS seit mehr als zehn Jahren Musik. Seine Tracks nimmt er meistens direkt live auf und veröffentlicht diese auf den Labels Planet Rythm, Bush Records, Off Recordings, vor allem aber auf Second State. Auf Letzterem ist auch seine EP First Breath mit fünf dynamischen, schweren und psychedelischen Techno Tracks herausgekommen.

zimo - When Dawn Breaks (CXXVI EP)

Zimo ist noch nicht wirklich bekannt - er hat 620 Seiten-Likes auf Facebook und 520 Followers auf Soundcloud. Dementsprechend findet man weder viele Fotos, noch Interviews von ihm. So viel findet man aber trotzdem noch heraus: Zimo heisst eigentlich Matthew Tong, wohnt in Hong Kong, veröffentlicht seit drei Jahren Musik und sieht irgendwie wie der Junge von nebenan aus.

Milo Spykers - All You Need Is A Thought (Observable 93 EP)

Milo Spykers kommt aus Belgien und spielt momentan an allen möglichen europäischen Musikfestivals. Seine neuste EP Observable 93 hat er auf dem Label Lenske von Amelie Lens herausgebracht - schon vor sieben Monaten hat er seine erste EP dort veröffentlicht. Seine erste EP auf Lenske war eher noch minimalistisch, während die neue voller und energetischer ist.

Phara - Bells (Zener Diode VA)

Das belgische Musikfestival „Voltage“ (Aug 2019) brachte im Mai einen Vorgeschmack auf die kommende Edition raus - gleichzeitig feiert das Festival damit sein 5. Jubiläum. In diesem Jahr widmen sich vier EPs jeweils einem Techno Subgenre. Am 10. Mai ist die erste EP veröffentlicht worden. Sie widmet sich dem klassischen Techno und hat auch einen Track von Phara drauf.

JKS - Rock The House (Firedance EP)

Valentin de Sieter aka JKS wohnt in Paris und hat's geschafft, über diese Stadt hinaus bekannt zu werden. Trotzdem veröffentlicht er zurzeit auf dem Pariser Label „Molekül“ - ein Label auf dem schon KünstlerInnen wie Myler, Thomas P. Heckmann, Airod uvm. releast haben. Auch seine neuste EP „Firedance“ ist auf Molekül herausgekommen - der Name könnte nicht passender sein. JKS überzeigt mit „hässigen“ 90er Basslines und komplexen Perkussionen.

Æmris - Electro Chair (The Presence of God EP)

Der Italiener Æmris hat jahrelang das akkustische Schlagzeug studiert, bis er dann zu den elektronischen Drums gezogen wurde. Das hat ihn dann auch ziemlich schnell gepackt, so hat er 2017 sein eigenes Label „Sional Recordings“ gegründet und natürlich seine neuste EP „The Presence of God“ gleich dort veröffentlicht.

Ryan James Ford - Amethyst (Tri Dub) (Face Me EP)

Ryan James Ford kommt eigentlich aus Kanada, wohnt jetzt aber, wie viele andere, in Berlin. Mit seinen Tracks war er auch schon ein paar Mal in den Resident Advisor Charts - was das genau bedeuten soll, sei dahingestellt. Jedenfalls wird auch seine neue EP „Face Me“ von den MusikkritikerInnen der Welt gut gehandhabt und von den HörerInnen fleissig gekauft.

SPHENE - Valve 9 (Thirty Four LP)

Wenn du in London herumspazierst, dann stolperst du vielleicht mal über einen Tag von einem gewissen „SPHENE“. Nebst dem Taggen legt SPHENE auch auf und produziert unter mehreren Namen elektronische Musik - unter SPHENE das, was du hier unten hörst, oder z.B unter dem Namen ūhta Ambient. Seine neuste Platte „Thirty Four“ hat er selber über Bandcamp veröffentlicht.

Dead Space - show me u a freak (Girl From Berlin LP)

Ab und zu gibts hier auch Musik aus Amerika. So auch von Dead Space - er hat einen Namen, der vermuten lässt, dass es sich hierbei um einen Scheidungsanwalt handelt - tatsächlich macht Steven Brantley ziemlich coole Musik.

Sheerlove - Joy Of Missing Out (Single)

„Joy Of Missing Out“ diesen Begriff hast du in der letzten Zeit sicher auch mal auf Instagram zwischen Tasty-Rezepten und absichtlich schlechten Memes gelesen. JOMO bedeutet, dass es eine Gegenbewegung zu den allgemein bekannteren Menschen, die in die Kategorie „Fear Of Missing Out“ fallen, gibt. Anders als den FOMO-Menschen, macht es den JOMO-Menschen überhaupt nichts aus, all ihre Freunde online beim Spass haben zu beobachten, während sie selbst die 38. Folge von Black Mirror alleine mir Mikrowellenpopcorn schauen. Diese Stimmung hat sich Sheerlove aus Leeds wohl als Inspiration für den folgenden Track geholt.

Najel Monteiro - Sekaseka (Silence is Acceptance EP)

Ich war persönlich noch nie in Rotterdam, aber ich habe von Freunden gehört, dass es eine ziemlich hässliche Stadt mit vielen modernen Bauten sein soll. Irgendwo dazwischen floriert aber schon seit einer halben Ewigkeit eine lebendige Musik und Veranstaltungsszene. Najel Monteiro ist neu dazugestossen. Er hat erst wenige EPs draussen und es jetzt geschafft, seine neuste auf dem detroiter Label „Motech“ zu veröffentlichen. Ich denke, dass das ein guter Match war. Hier hörst du es.

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