Klassiker der Woche

YoYo - Make Way For The Motherlode

04.05.2026
von Priya Kumar

Geboren als Yolanda Whitaker in Los Angeles und aufgewachsen im von sozialen Spannungen geprägten South Central, fand Yo-Yo früh ihren Weg in eine von Männern dominierte Rap Szene. Ihren Durchbruch verdankt sie nicht zuletzt ihrem Mentor Ice Cube, an dessen Debütalbum 'AmeriKKKa’s Most Wanted' sie 1990 mitwirkte. Auf dem Track 'It’s a Man’s World' stellte sie sich selbstbewusst gegen gängige Rollenbilder und machte sofort klar, dass sie sich weder musikalisch noch inhaltlich kleinhalten lassen würde.


Das Album Make Way For The Motherlode knüpft genau an diese Haltung an, die sie bereits in 'It’s a Man’s World' formuliert hat. Es ist weniger ein radikaler Neuanfang als vielmehr die konsequente Weiterführung ihres künstlerischen Selbstverständnisses. Yo-Yo bleibt sich treu – mit klarer Stimme, direkter Sprache und einem wachen Blick für die Rolle von Frauen im Rap. Ihre Musik war nie rein feministisch im klassischen Sinne, sondern stets geprägt von dem Anspruch, Respekt einzufordern und Gleichberechtigung einzufordern.


"It's me, the brand new intelligent Black woman, Y-O-Y-O, which is Yo-Yo
But I'm not to be played like I was made by Mattel
For this Yo-Yo was made by woman and male
I'm all about upright and uplifting the woman
For they are superior to handle any male
Any time, any rhyme, any flow, any show
And if you ask my girls, they'll say"


Weitere Beiträge

Wir verwenden Cookies um die Performance unserer Website zu messen. Möchtest du diese Cookies akzeptieren?