Pamir

Green Lung mit einem zweiten Album

Die Band aus dem Süden Londons besteht aus fünf Männern: Tom Templar singt, Scott Black spielt Gitarre, Andrew Cave am Bass, Matt Wiseman ist der Schlagzeuger und John Wright an der Orgel.

Seit 2018 machen und veröffentlichen sie Musik. Bevor ihr Debütalbum "Woodland Rites" erschien, kam eine Single, sowie eine EP von ihnen. "Free The Witch" und "Let the Devil in" heissen die beiden ältesten Erscheinungen. Ich kann sie beide nur empfehlen. 

Mit "Black Harvest" knüpfen sie da an, wo bei "Woodland Rites" Schluss war. Das neue Album wurde unter dem finnischen Doomlabel Svart Records veröffentlicht. Aufgenommen und produziert wurde es diesen Herbst in, sage und schreibe, nur zwei Wochen. Die Herbststimmung brachte ein gewisses Flair in die Texte und Melodien. Green Lung hat schon immer mit mysteriösen Atmosphären gespielt, doch das neue Album bringt es auf ein neues Level!

Die zwei Wochen der Produktion waren im Herbst dieses Jahres. Es kommt mir so vor, als höre man schon fast die Blätter durch eine Nebeldecke fallen. Zudem haben laut Tom, dem Sänger, die Weltereignisse der letzten Jahre die Band geprägt; sei es aus persönlicher Perspektive oder einfach musikalisch gesehen. Die Texte sind teils an die britische Regierung gerichtet, wütend und aufrüttelnd, oder einfach sehr selbstreflektierend, was aus der Pandemie entstanden ist.

Seit Ende Juli ist immer Ende des Monats eine Vorabsingle herausgekommen - man konnte die Erscheinung schon fast riechen.


Die insgesamt zehn Songs, die definitiv nicht nur dem Doom zuzuschreiben sind, sind eine tolle Geschichte, die nicht langweilig wird! Green Lung, ihr habt euch selbst übertroffen.

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