Stooszyt

Auf der Suche nach dem maskulinen Mann

Im Juni hat die Universität Zürich zusammen mit der Verbindung Männer.ch eine Studie veröffentlicht. Über 6000 Personen in der Schweiz wurden über ihr Männlichkeitsbild befragt. Bei den Männern zwischen 18 und 24 Jahren fiel das Egebnis besonders spannend aus. Viele von ihnen teilen ein Männerbild, das geprägt von konservativen Vorstellungen ist.

Eine Studie der Universität Zürich hat ergeben, dass fast jeder dritte Mann zwischen 18 und 24 Jahren ein eher konservatives Männlichkeitsbild pflegt und Angst hat, dass "echte Männer" heute an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Mit genau dieser Altersgruppe von Männern haben wir auf den luzerner Strassen gesprochen und herausgefunden, was für sie einen Mann ausmacht.

Viele scheinen der Meinung zu sein, dass sich ein Mann unter anderem dadurch auszeichnet, dass er Verantwortung übernimmt. Auch psychische Resilienz spiele aber eine Rolle.
Eine, der von uns befragten Personen ist ausserdem der Meinung, dass sich die Grenzen des Mann-seins heute geweitet haben und es gar nicht mehr so klar ist, was einen Mann ausmacht.

Ist Männlichkeit ein Gefühl?

Des Weiteren wollten wir wissen, wann sich die Befragten männlich fühlen. Die Antworten hingen oftmals mit Leistung zusammen. Es wurde etwa gesagt, dass ein sportlicher Erfolg einen männlich fühlen lässt. Oder auch das Gewinnen oder besser sein als ein anderer Mann. Mut scheint auch zum Männlichkeitsgefühl beizutragen. Einige Personen sprachen mit uns darüber, dass sie sich in jenen Momenten besonders maskulin fühlen, in denen sie ein Risiko eingehen oder etwas wagen. Dabei spielt es auch keine Rolle ob das Gewagte gelingt.

"Ein Mann liefert der Gesellschaft etwas!"

Die Rolle des Mannes in der Gesellschaft wird unterschiedlich gesehen. Einige Male wurde erwähnt, dass der Mann für die Familie sorgen soll. Ausserdem wird er teilweise auch als Beschützer gesehen. Wovon er beschützt ist jedoch nicht so klar.
Doch auch weniger traditionelle Meinungen haben wir gehört. Eine Person sagt uns, dass der Mann zwar traditionell die Lohnarbeit verrichtet, während die Frau sich der Carearbeit widmet. Das sei jedoch konservativ. Die Person betonte, dass dieser Status Quo nicht so sein sollte.

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