Stooszyt

Fumetto: Das Comic-Festival

Comics im Fokus

Das Fumetto-Festival findet vom 7. bis 15. März in Luzern und Umgebung statt. Dabei stehen Comics voll und ganz im Fokus. Bereits seit über 30 Jahren geht das Festival in Luzern über die Bühne. Von einem regionalen Event hat sich das Fumetto zu einer der bedeutendsten Plattformen entwickelt. Es zählt mittlerweile rund 30'000 jährliche Besucher*innen.

Unser Social-Media Team war im Bourbaki vor Ort und konnte ein Interview mit Lea Willimann, der künstlerischen Leitung des Fumetto-Festivals sprechen:

Raum für Austausch

Das Fumetto-Festival will eine Plattform für den Austausch bieten. Dafür laden sie Künstler*innen aus der ganzen Welt nach Luzern ein und schaffen damit Raum für Gespräche:

"Es geht einerseits um den Austausch innerhalb der Szene (...) Aber auch zwischen der Szene und dem Publikum. Zum Beispiel mit Signierstunden oder dem Livezeichnen."

Im Programm des Festivals gibt es einige Events, die den Austausch fördern, wie auch Lea Willimann, künstlerische Leitung des Fumetto bestätigt. Das Fumetto Festival hat schweizweit, aber auch international Bekanntheit erlangt. Ein Grund dafür mag sein, dass das Festival in dieser Art und Grösse sehr einzigartig ist. Es gibt weitere kleinere Comic-Festivals oder auch sehr grosse Festivals, beispielsweise in Frankreich, die aber sehr kommerziell geprägt sind.

Frage des Geldes

Kulturanlässe zu finanzieren, ist häufig eine grosse Herausforderung. Auch das Fumetto ist auf Drittgelder angewiesen, da die Tickets ihre Kosten nicht decken:

"Wir sind zum allergrössten Teil auf Gelder der öffentlichen Hand und Stiftungen angewiesen. Und auf freiwillige Helfer*innen."

Besonders auf die Wichtigkeit der freiwilligen Helfer*innen macht Lea Willimann aufmerksam. Sie sorgen sich um den Auf- und Abbau und übernehmen Aufsichten während des Festivals. Dieses ehrenamtliche Engagement sei eigentlich ihre wichtigste Ressource. 

Fumetto goes 3FACH

Auch bei uns im Radio 3FACH macht das Fumetto einen Halt. Nämlich mit dem Satelliten von Emma Treier. In der Ausstellung "I think of u when i wash my dishes" setzt sich Emma zeichnerisch mit allem auseinander, was rund um Essen abseits der Nahrungsaufnahme geschieht. In einem Tonfall zwischen Meme und Lovesong werden Themen wie Gemeinschaft, Nähe, Care-Arbeit und Diätkultur aufgegriffen.

Du kannst den Satelliten unter der Woche von 10 bis 16 Uhr in unserem Büro kostenlos besuchen kommen. Wir freuen uns auf deinen Besuch!

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