Triggerwarnung: Sexuelle Übergriffe, Drogen
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Gefährliche Substanz
Du gehst an ein Fest und willst mit deinen Freund*innen einen schönen Abend verbringen. Im Hinterkopf befindet sich aber häufig die Sorge: Was ist, wenn mir etwas passiert? Es gibt immer wieder Fälle, die Opfer von K.O.-Tropfen werden. Diese Substanzen können dich kurzzeitig ausser Gefecht setzen. Darunter zählen die Substanzen GHB, GBL und BD, die auch als Liquid Ecstasy bekannt sind.
In der Sendung erfährst du mehr darüber, wie sich K.O.-Tropfen in deinem Körper auswirken, wie du bei einem Vorfall handelst und wie du dich am besten davor schützt:
Auswirkungen von K.O.-Tropfen
Bereits 10-20 Minuten nach dem Konsum deines Getränkes mit K.O. Tropfen merkst du dessen Auswirkungen. Erst fühlt sich die betroffene Person euphorisch, später dann müde und erschöpft. Abhängig von der Menge der Substanz kommt es zu Übelkeit, Benommenheit, tiefer Bewusstlosigkeit und Atemnot. Nach dem Aufwachen können sich die Opfer häufig an nichts mehr erinnern, sie haben ein Blackout. Dieses Blackout ist jedoch nicht mit einem Blackout zu vergleichen, dass man bei übermässigem Alkoholkonsum erhält.
Was tun?
Wenn du bemerkst, dass du oder jemand aus deinem Umfeld K.O. Tropfen verabreicht bekommen haben könnte, ist es wichtig das diese Person nicht allein ist und sich von Personal oder Freund*innen helfen lässt. Wichtig dabei ist es, sich nicht zufälligen, fremden Personen anzuvertrauen, welche die Notlage ausnutzen könnten. Bei Jugendlichen sollte man die Eltern informieren und allenfalls auch die Polizei. Den Notruf 144 zu wählen ist ebenfalls sehr wichtig, besonders wenn die betroffene Person Schäden davon getragen hat.
Nachweisen der Substanz
Es ist sehr schwierig nachzuweisen, dass jemandem K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt wurden. Die verabreichten Substanzen können nämlich nur für eine kurze Zeit im Blut oder Harn nachgewiesen werden. Die meisten davon sind nur während 12 bis maximal 24 Stunden nachzuweisen. Deshalb ist es morgen danach häufig schon fast zu spät. Eine Option ist es möglichst bald nach der Verabreichung selbstständig eine Urin Probe zu nehmen und diese in den Kühlschrank zu stellen. Damit kann im Nachhinein untersucht werden, ob K.O.-Tropfen im Spiel waren, ohne dass die betroffene Person gleich nach dem Vorfall in das Spital muss.