Stooszyt

Grosi-Hobby als neuen Trend?

Griff zur Stricknadel

Stricken und Häkeln kriegt ein Comeback. So scheint es jedenfalls, wenn du auf Social Media unterwegs bist. Es gilt längst nicht mehr nur als Hobby der Grossmutter, sondern gewinnt immer mehr an Beliebtheit, auch bei Jungen. Die Handarbeit wird auch mit diversen Events verknüpft, wo in Gemeinschaft gestrickt wird.

In der Sendung hören wir Simone Limacher, Geschäftseinhaber des Wolleladen No Parej in Luzern. Sie spricht über Strickevents, Nachhaltigkeit und mögliche Gründe für den aktuellen "Woll-Hype":

Slowlife & Nachhaltigkeit

Ein Faktor für den Hype hinter dem Strick- und Häkelhandwerks steckt vermutlich in der Achtsamkeits-Bewegung. Mit Stricken und Häkeln kann eine Tätigkeit bewusst ausgeführt werden und es kann mehr Ruhe in den Alltag bringen. Ein weiterer Faktor ist auch noch die Nachhaltigkeit: 

"Ich sehe es auch bei meinen Töchtern, das man nicht mehr billiges Zeug kauft, es zweimal trägt und danach weg tut. Das man mal merkt, wie viel Zeit das es braucht, wenn man selbst etwas strickt."

Einfluss von Social Media

Gerade der Faktor Social Media ist beim neuen Trend sehr gross. Tutorial über Tutorial und Wolle überall. Dadurch reizt es Jugendliche auch selbst zur Nadel zu greifen. Besonders kleine Projekte sind beliebt. Darunter auch zum Beispiel der Sophie Scarf, der es sogar in den momentanen Modetrend geschafft hat.

Sophie Scarf (Quelle: loop london)

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