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Summer Games in Zug

National Summer Games

Vom 28. bis am 31. Mai finden die National Summer Games von Special Olympics in Zug statt. Rund 1500 Athlet*innen treten in 16 Sportarten gegeneinander an. Neben den Wettkämpfen gibt es ein Olympic Village mit Rahmenprogramm für jung und alt. Gerade in Zug, wo das Image sonst eher voller Bitcoins steckt, ist dieser Anlass etwas "für das Herz", wie die OK-Präsidentin Eliane Müller erzählt.

Mehr über Ambitionen, Erwartungen und Inklusion an den National Summer Games erzählt dir auch die teilnehmende Fussballerin Victoria Blättler:

Wettkampf

Am Wettkampf teilnehmen können alle Menschen mit einer geistigen Behinderung, unabhängig von ihrer Leistung. Damit aber alle eine Chance auf den Gewinn in ihrer Kategorie haben, gibt es am Anfang ein Divisioning. Dabei werden die Athlet:innen in homogene Gruppen eingeteilt. Die Regeln bei den 16 Sportarten sind grundsätzlich die selben, wie bei typischen Wettkämpfen. Eliane Müller, die OK-Präsidentin hebt aber den fürsorglichen Umgang unter den Teilnehmenden hervor. An den Games unterstützen sich die Athlet:innen stark gegenseitig, wenn beispielsweise jemand hinfällt.

Inklusion

Victoria Blättler ist 33 Jahre alt und spielt bei der Behinderten-Sportgruppe Horw (BSG) Fussball. Sie nimmt als Athletin an den National Summer Games teil. Sie freut sich auf die vier Tage voller Fussball und rechnet mit einem Platz auf der Rangliste und dem Pokal. Viktoria meint, das Anlässe wie die National Summer Games wichtig seien, übt aber auch Kritik:

"Wir sind dann halt wieder auf eine Art ausgegrenzt. Weil es sagen alle Inklusion, aber das ist eigentlich keine Inklusion, weil es nur für Menschen mit Beeinträchtigung ist und das finde ich schade."

Als Beispiel, wie es besser geht, erwähnt sie das Fussballspiel HergisWeidli. Der Anlass wird vom FC Hergiswil gemeinsam mit der Stiftung Weidli organisiert. Dabei spielen Menschen mit einer Behinderung von der Stiftung Weidli gemeinsam mit Junior:innen des FC Hergiswil. Die Teams werden gemischt und sie spielen gegeneinander. Im Vordergrund steht dabei die Begegnung und Freude am Spiel.

 

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