Usklang

Wort zum Sonntag: Der Korallenfriedhof

20.01.2019

Heute haben wir ein neues Format im "Usklang" ins Leben gerufen und zwar das "Wort zum Sonntag". Dabei beschäftigen wir uns spezifisch mit einem Wort, beziehungsweise mit einem Thema und laden einen Gast/eine Gästin ein, die besonders gut darüber Bescheid weiss.

Unser Wort zum Sonntag: Coral Bleaching. Tropische Korallen leben in einer Symbiose mit der Alge "Zooxanthellae". Diese Alge schenkt den Korallen durch Photosynthese Sauerstoff und dank dieser Alge leuchten die Korallen in verschiedensten Farben. So wäre es auf jeden Fall zu wünschen. In Teilen des Great Barrier Reef ist aber der Fall, dass die Wassertemperatur zu lange über 29 Grad Celsius steigt. Bei diesem Zustand beginnen die Korallen die Algen abzustossen, da sie zu viel Sauerstoff produzieren und giftig werden. Ohne die Symbiose der Alge verhungern die Korallen. Übrig bleiben bloss noch die weissen Kalkstrukturen der Korallen - deshalb nennt man dieses Phänomen Korallenbleiche.

Im Zusammenhang mit der Abdankung der CO2-Emissionen im Nationalrat und den etlichen Klimaschutzstreiks haben wir uns heute die Zeit genommen und dem Thema "Coral Bleaching" Beachtung geschenkt.

Claudia Schildknecht ist selbstständige Fotografin und ihr Projekt "See You Later, Zooxanthellae!" dokumentiert das Korallensterben in Australien. Sie beschäftigt sich bereits seit 2015 mit der Thematik und hat uns heute Rede und Antwort gestanden. Über die Ursachen und enormen Folgen des "Coral Bleaching" & was man dagegen tun kann, hier der ganze Talk zum Nachhören:

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