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Led Zeppelin IV: Das Album ohne Titel

Mit ihrem vierten Album fanden Led Zeppelin die perfekte Mischung, zwischen den harten Bluesrocktönen ihrer ersten beiden Alben und den eher akustisch orientierten Folk Songs ihres dritten Albums. Aufgenommen wurde das Ganze zum grössten Teil zwischen Dezember 1970 und Februar 1971, in einem idyllischen englischen Landhaus. Das erste Lied des Albums "Black Dog" ist einem schwarzen Hund gewidmet, welcher sich damals im Haus aufhielt. Das legendäre Gitarrenriff von Jimmy Page, die spielerischen Singrufe von Robert Plant und die antreibenden Perkussionstöne von John Bonham, machen den Song zu einem einzigartigen Albumsbeginn.


Neben den vier Led Zeppelin Jungs, sind auf dem Album auch diverse Gastmusiker*innen zu hören. So zum Beispiel auch auf dem dritten Track, der Mandolinenballade "The Battle of Evermore". Dort hört man neben Robert Plant auch die Leadsängerin der Band Fairport Convention Sandy Denny, die einzige weibliche Stimme die es je auf einen Zeppelin Track geschafft hat.

Mit "When the Levee Breaks", hört das Album auf, wie es begonnen hat, nämlich mit einem heftigen Bluesrockbanger. Bis heute gilt das unbetitelte vierte Album von Led Zeppelin, als eines der erfolgreichsten Alben der Rockgeschichte. Noch 50 Jahre nach seinem Release ist es immer wieder auf Listen der besten Alben überhaupt zu finden.



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