Samschtig Jatz

Ohne Punkt und Komma

20.10.2018

Songs, die Grenzen sprengen, fliessend übergehen von improvisierten Höhenflügen zu vertrakten Groovefragmenten. Punkt3 bewegt sich auch auf ihrem neuen, zweiten Album "En Guete" in Zwischenwelten, kaum denkt mensch, er/sie hätte etwas erkannt, und greifen können, ist es wieder weg, weiterverarbeitet im Strudel des linearen, akustischten Phänomens, der Musik. Sie operieren damit an der Grenze des Verständlichen, fordern, ignorieren Hörgewohnheiten mit dem Ziel diese weiterzuentwickeln. So nenne ich sie, sie nennen sich Alltagsbewältigungsjazz. Alltäglichkeiten, wie das Kochen für Freunde im Glutenfreien Stil oder ein Spaziergang an der Zürcher Goldküste sind die Inhälte der Kompositionen des Bandleaders und Bassisten Noah Punkt. Immer stecken Gedanken dahinter, viele Gedanken und wenig Hemmung. So rasselt das Trio ergänzt durch den (für Jazz als laut zu bezeichnenden) Drummer Ramón Oliveras und den (für Jazz mit wenig Soli beglückten) Saxophonisten Tobias Pfister durch die Galaxien des 12-Ton-Jazz-Rock-Funks (?). Noch Fragen? - Alles weitere im Interview:

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