Am 09. Juni eröffnet das Living Museum in Luzern seine Türen. In der Villa Diana hat sich das Konzept des Living Museums einquartiert und schafft im Altbau – umgeben von Bäumen und Grossstadt – neue Kunst. Egal ob an der Nähmaschine, an der Töpferscheibe oder mit Papier und Pinsel
Das Konzept des Living Museums
Dabei ist der Begriff «Museum» wohl etwas irreführend. Beim Living Museum handelt es sich nicht um ein herkömmliches Museum, sondern um eine Kunstwerkstatt für Personen mit psychischen Herausforderungen. Es bietet einen geschützten Rahmen für Kreativität, abseits von Diagnosen oder Leistungsdruck. Dabei ist die Idee nicht neu: bereits im Jahr 1983 wurde in New York das erste Living Museum eröffnet. Danach hat sich das Konzept auf der ganzen Welt verbreitet. Auch in der Schweiz gibt es bereits ein paar Standorte, nun hat es das Living Museum aber auch nach Luzern geschafft.
Rosa Boog
Damit ein solches Projekt wie gewünscht funktioniert, braucht es viele helfende Hände. Zwei davon gehören Rosa Boog. Sie ist Kunsttherapeutin in Luzern und hat sich gleich zu Beginn für das Living Museum in Luzern begeistern lassen. Rosa hat uns all unsere Fragen zum Living Museum genau beantwortet…
Anmeldung
Du bist interessiert und würdest dich gerne im Atelier kreativ ausleben? Auf der Webseite des Living Museums kannst du dich ganz einfach anmelden.
Spenden
Ein solches Projekt finanziert sich nicht von allein. Das Living Museum ist deshalb auf spenden angewiesen. Doch dabei handelt es sich nicht nur um Geld. Egal ob Stoffe, Farben oder Leinwände: Das Living Museum nimmt dir deine unbenutzten Kunst- und Bastelutensilien gerne ab.
Weitere Infos zum Living Museum in Luzern findest du hier