Eine Reise in die Vergangenheit und trotzdem extrem aktuell. Der Film "Palestie 36" zeigt die Spannungen auf, die im Land ums Jahr 1936 entstanden und bis heute einen Einfluss haben.
Geschichte
Grossbritannien herrscht 1936 in Palestina. Der arabische Staat gehört immer noch zu den Kolonialgebieten der britischen Krone. Entscheide werden also von der besetzenden Macht getroffen und diese beschliesst eines Tages, dass ab heute immer mehr Landgebiete den jüdischen Flüchtenden gehören. Diese lässt die brittische Regierung nämlich nach Palestina einreisen, aufgrund der grossen antisemitistischen Bewegungen in Europa. Für Europa deshalb die beste Lösung. Auch die lokale Regierung, die in Jerusalem in der Stadt wohnt, stört diese geschenkten Landstücke nicht. Für die ländliche Bevölkerung ist dies jedoch ein Problem. Die besetzten Landstücke gehören eigentlich seit Jahren ihnen, sind jedoch nicht rechtlich festgelegt. Dadurch entstehen Spannungen auch in der palestinensischen Bevölkerung.
Inmitten dieser Spannungen steht Yusuf. Er arbeitet in der Stadt und lebt in einem Bauerndorf. Doch er ist nicht der einzige, den man im Film besser kennenlernt. Sein Leben ist verstickt mit andern Menschen, die zu dieser Zeit ebenfalls grosse Bürden zu tragen haben. So unter anderem ein Arbeiter, der seine Anstellung verliert und zu Widerstandskämpfer wird; eine alleinerziehende Mutter, die sich auch noch um ihre Eltern kümmern muss; ein Junge, der seinen Vater verliert oder eine Journalistin, die sich in der Zeitung für die palestinensische Bevölkerung einsetzt und dabei auf Widerstand trifft.
Der Film wird mit deutschem Untertitel gezeigt, die Originalsprachen sind Englisch und Arabisch. Ab diesem Freitag - 29. Mai 2026 - wird der Film im Stattkino zu sehen sein. Hier kannst du dir den Trailer und die Spieldaten direkt hier anschauen.