Du hat keine lust auf den normalen Club? Dann ist vielleicht das Sunlab Festival etwas für dich! Wir haben mit Dario Arnold über das Festival und das Clubsterben gesprochen.
Sonnenlabor
Das Sunlab Festival gibt es seit letztem Jahr. Dario Arnold übernimmt dabei den Marketing-Part. Sunlab bedeutet auf Englisch „Sonnenlabor“ und genau das beschreibt das Festival. Man trifft sich am Nachmittag am See, tanzt zusammen bei einem Daydance, isst zusammen etwas und badet vielleicht sogar im See. Die Festivals mit jeweils bis zu zweitausend Leuten finden extra an drei verschiedenen Locations am Vierwaldstättersee statt. Denn wie Dario uns erzählt, werden diese schönen Plätze viel zu wenig genutzt. Dieses Jahr finden zwei von den drei Events noch statt, einmal im Hermitage und einmal in Stansstad.
Spürt man das Clubsterben auch bei einem Daydance?
Das Daydance-Konzept ist in letzter Zeit extrem am Boomen. Immer öfter finden verschiedene Club-Nachmittage an diversen Orten statt. Auch das Sunlab Festival ist immer schnell ausverkauft und die Anfrage nach Tickets ist gross. In den normalen Clubs, die man kennt, sieht das aber anders aus, denn man spricht vom Clubsterben. Das heisst, immer weniger Menschen, vor allem junge Leute, gehen in den Club. Dario meinte, dass das Daydance-Format dafür nicht besonders förderlich ist. Natürlich kann man auch nach einem Daydance noch in den Club, das wird dann aber sicherlich streng und viele entscheiden sich bewusst für ein Daydance, damit man bei Zeiten zu Hause ist und nicht erst morgens um 5 Uhr nach Hause kommt. So kann man nämlich den Sonntag noch mit seinen Friends verbringen.