Stooszyt

Kanton Genf verbietet 5G - vorerst

11.04.2019

Vor gut einem Jahr gab die Einführung von 5G in der Schweiz viel zu Reden - Mobilfunkanbieter wie Swisscom oder Sunrise handelten scheinbar ohne Rücksicht auf vorgeschriebene Messwerte und Gesetze.

Auch wenn diese Gesetze 5G-Antennen momentan verbieten, vor allem weil sie die erlaubten Strahlungsgrenzwerte überschreiten, hindert das die Anbieter nicht, ihre Antennen zu erneuern.

Im Februar erteilte der Bund einigen schon Bewilligungen - so kann man schon in 150 Schweizer Städten 5G empfangen. Ziel ist es, die erlaubten Grenzwerte höher zu setzen - doch was es für den Menschen bedeutet, wenn er höheren Strahlen ausgesetzt ist, ist noch unklar.

Deshalb fordern diverse Ärzteverbände, dass die Kantonsregierungen die Einführung von 5G untersagen - zumindest so lange, bis es ausreichende Studien zu gesundheitlichen Folgen gibt.

Heute hat der Kanton Genf solch eine Aufforderung von den "Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz" gutgeheissen. Das heisst: Sobald die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Studie dazu veröffentlicht hat, dürfen im Kanton Genf keine 5G Antennen installiert werden.

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