Stooszyt

Spotify und die Schweizer Musikszene

Daniel Ek, CEO von Spotify, hat mit seiner Aussage "Man kann nicht alle drei bis vier Jahre einmal Musik aufnehmen und denken, dass das ausreicht", für grosses Kopfschütteln bei internationalen Künstlerinnen und Künstlern gesorgt. David Corsby beispielsweise twittert: "You are an obnoxious greedy little shit Daniel Ek".


Die Sache mit dem Geldverdienen durch Streams

Schon seit eh und je ist der grösste Streaming-Dienst der Welt in der Diskussion, wie gut (oder eben wie schlecht) die Künstlerinnen und Künstler von der Plattform pro Stream bezahlt werden. Bei einem Betrag von 0.004 Franken pro Stream auch ein bisschen berechtigt. Es wird also verständlich, dass die Aussage von Daniel Ek für den einen oder den anderen ein regelrechter Schlag ins Gesicht ist. Die Realität spricht aber für sich. Nur mit Streams kann man sein Leben nicht finanzieren. Die Bezahlung der Streams ist aber noch lange nicht das einzige Problem an Spotify.


Die Situation mit Spotify in der Schweiz

Vor allem Schweizer Künstlerinnen und Künstler spüren das andere Problem bei Spotify. Wenn man als Musikerin oder Musiker nicht in Playlists aufgenommen wird, wird es schwer über die Schweizer Landesgrenzen zu schwappen.

Wer als Schweizer Künstler oder Künstlerin nicht bei einem Major Label ist - also einem grossen Label wie Sony oder Warner Music - dann fehlen einem die finanziellen Mittel Werbungen zu schalten oder durch Connections in grössere Playlists aufgenommen zu werden. So ist es auch nicht förderlich, dass Spotify keinen offiziellen Office Standort in der Schweiz hat.


Mehr zum Thema Spotify in der Schweiz und wie es Labels und Musiker*innen sehen, hörst du hier im Podcast:




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