Barbara Buser ist leidenschaftliche Basler Architektin. Bei ihrer Art von Architektur steht aber erfrischenderweise der ressourcengerechte und verantwortungsbewusste Umgang mit bereits bestehender Materie im Fokus; ein Engagement dass sich in der Baubranche deutlich in der Unterzahl befindet.
In der Schweiz dominiert nämlich immer noch das Stigma desto neuer, desto besser. Wertvorstellungen haben sich in der Gesellschaft verankert, und bleiben schwer zu ändern, auch wenn der Druck um die Klimakrise exponentiell an Bedeutung gewinnt.
"Die grössten Blockaden sind psychischer Art..."
Unserer Umgebung kann man klar ablesen, welche gesellschaftlichen Werte vorherrschen. Öffentliche Räume fungieren dabei als Spiegel der kollektiven
Auch wenn heutige Neubauten im Betrieb deutlich weniger Energie verbrauchen, verändert sich die Bilanz, sobald der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes berücksichtigt wird. Die Erstellung neuer Bauten verursacht grosse Mengen an CO₂-Emissionen sowie einen hohen Verbrauch an Materialien und grauer Energie. Der Erhalt bestehender Gebäudestrukturen eröffnet Potenziale, die über jene eines Neubaus hinausgehen.
Darüber hinaus ist der Erhalt des Bestehenden ebenfalls eine Möglichkeit vergangenen Generationen von Architekt*innen Respekt und Wertschätzung zu zeigen.
Der Film „Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit“ zeigt, dass die Baubranche auch anders kann, sich weg von kurzfristigem Profitdenken und hin zu einer Architektur die gegenüber Mensch und Umwelt Verantwortung übernimmt, wandeln kann.