Sprechstunde

Viel Gewalt, keine Erklärung

12.03.2015

Er habe früher oft von einem Königreich in den Bergen geträumt, so Simon Jaqumet, Regisseur vom Film "Chrieg". Darauf angesprochen meint Simon: Er hörte als "Urban Legend" diese Geschichte eines Feriendorfs, geleitet von Zwielichtigen Typen, ohne Erwachsene, diese Freiheit und dieses komplett sich selbst überlassene, das habe ihn fasziniert.

In seinem Film blitzt dieses positive Bild auch auf, aber im Grunde scheint diese Welt nicht zu funktioneren. Es ist die Welt von drei Jugendlichen, die sich ihren Rückzugsort in den Bergen aufbauen. Matteo, ein fünfzehnjähriger mit türkisen Haarsträhnen stösst dazu, muss zuerst seinen Platz in der archaischen Bergwelt finden. "Chrieg" ist ein Film über jugendliche Wut, eine Wut, die Simon Jaquemet mit wuchtigen Bildern zeigt, aber nicht erklärt. Im Interview spricht er über das Casting der Laiendarsteller, den Beginn seines Projekts und die Wut im Bauch der Teenager.

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