Diese Frage versucht der Filmemacher in seiner Doku «Zum Beispiel Suberg» zu zeigen. Obwohl Simon Baumann in Suberg geboren ist und schon 32 Jahre im bernischen Seeland lebt, kennt er kaum ein Bewohner. Über 30 Jahre hat er das Dorf und seine Bewohner ignoriert. Nun will er dies ändern. Doch wo soll mit Leuten ins Gespräch kommen, wenn es keine Bäckerei, kein Dorfladen und keine Post mehr gibt? Wie soll er sich der Dorfgemeinschaft zeigen, wenn es kein Dorfleben mehr gibt? Auf eine witzige, teilweise sarkastische Art, wie man das aus seinem lezten Film «Imageproblem» kennt, startet er einen Versuch. Am Schluss landet er im überalterten Männerchor von Suberg.
«Zum Beispiel Suberg » ist ein Film über die Zersiedlung der Schweiz und dem Experiment seine Heimat zu erkunden. Der Dokumentarfilm regt zum Denken an und zeigt ein etwas pessimistische Zukunftsbild. Alle Details zum Film hörst du hier:
Wieso lebt aber Simon Baumann überhaupt noch in diesem toten Suberg? Ist nach dem Film bestens integriert? Das Interview mit Simon Baumann bringt Licht ins Dunkle:
Bild: www.srf.ch