Stooszyt

Quarantäne in Kolumbien - Lisa berichtet

25.03.2020

Die Schweiz holt seit einigen Tagen Schweizerinnen und Schweizer, welche sich im Ausland befinden, zurück nach Hause. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) arbeitet auf Hochtouren daran, Lösungen für steckengebliebene Personen zu finden. Personen wie beispielsweise Lisa in Mocoa.

Nach einer lokalen Quarantäne in Mocoa, ein Dorf in Putumayo im Südwesten von Kolumbien, wurde die nationale Quarantäne über das gesamte Land ausgehängt. Mitten drin ist Lisa, unsere 3FACH Moderatorin und Redaktorin. Sie war auf Reisen in Südamerika und steckt nun in der Pampa.

Neben der Ungewissheit, wie die nächsten Tage aussehen werden, ist die Ausländerfeindlichkeit ebenfalls spürbar. Lisa erzählt von ihrem Erlebnis, als sie in Mocoa fotografiert wurde, das Bild danach auf Facebook auftauchte (siehe Bild links) und sich viele Menschen über die "unachtsamen Europäer" aufregten.

TROTZDEM: Lisa stösst auch auf viel Hilfsbereitschaft und Güte. Und sie betonte: "Viele sehen Kolumbien extrem falsch. Die Menschen in der Schweiz haben Angst um mich. Angst bezüglich der hygienischen und sozialen Situation. Diese Angst ist nur teilweise begründet. Ich fühle mich nicht unsicher. Kolumbien ist moderner als man sich vorstellt. Es sind hier nicht nur Holzhütten und Lehm."

Die gesamte Geschichte von Lisa und ihrer aktuellen Lage in Kolumbien erfährst du im Beitrag:

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