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Aphex Twin, what a interesting guy



Richard D. James ist wohl einer der bekanntesten Künstler in der elektronischen Szene. Er ist entweder für seine skurrilen Gerüchte, sein einzigartiges Logo oder seine fast schon angsteinflößenden Album-Cover bekannt. Heute geht es um die einzigartigen Töne von Aphex Twin.  

Hör dir hier die ganze Sendung an, wenn du dich auf skurrile Klänge und Acid-angehauchten Ambient einlassen kannst.  

Richard D. James, benannt nach seinem verstorbenen Bruder, ist einer der bekanntesten Künstler der Electro-Szene. Er ist eine Inspiration für viele weltbekannte Musiker*innen wie Thom Yorke, Daft Punk, Tame Impala, Björk und viele andere. In den 70ern wächst der wohl weirdeste Typ, über den ich bisher recherchiert habe, in Cornwall, England, auf. Früh beginnt er, seinem Erfinderherz nachzugehen. Was meine ich damit? Zwischen 11 und 15 Jahren fängt er an, Synthesizer auseinanderzunehmen und sie so zusammenzubauen, dass sie die Klänge spielten, die er in seinem Kopf hörte.  

Im Teenageralter beginnt Richard D. James in einem Club namens „The Bowgie“ aufzulegen (noch nicht unter dem Namen „Aphex Twin“)und lernt dort viele Menschen kennen, die zu einem späteren Zeitpunkt wichtig werden. In dieser Zeit produziert er auch den bekannten Track „Digeridoo”.  

Den eher düsteren Track produzierte Richard aus Frust über den Club, um ihn als letzten Song im The Boowgie zu spielen. Viele Besucher*innen respektierten nämlich den Feierabend nicht oder wollten einfach nicht gehen. Durch den Song „Digeridoo” erhofft sich Richard, dass die Menschen den Club einfach verlassen. 

„Um. I didn't know what music he made... so I didn't react to it at all. I've heard some of the stuff he's done now. It's pretty wicked.“

So reagiert Aphex Twin, als er von Fans mit Mozart verglichen wird und den Spitznamen „Techno Mozart“ erhält. 1996 veröffentlicht Aphex Twin das Album „Richard James“, ein sehr aufwendiges und bizarres Projekt, wie er selbst sagt. Er produziert es auf einem Macintosh Power PC, einem nicht besonders technologisch fortschrittlichen Gerät, und trotzdem klingt das Album sehr futuristisch. Richard James bricht im Album mit dem ruhigen Ambient-Stil und geht in Richtung Breakbeat und Drill 'n' Bass. Einige Songs haben schon fast eine verspielte, kindliche Art, versüßt mit seinen eigenen Vocals. Fans beschreiben das Album als sein bestes. Für mich persönlich ist es ein bisschen creepy. Schon das Album-Cover mit seinem Gesicht darauf fühlt sich an, als würde er mich mit seinem breiten Grinsen auslachen. Angeblich bekam man zum Kauf einer Schallplatte auch ein Plastiksäckchen mit ein paar Haaren von Richard. Super weird.

 

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