Die Sirenen dröhnen durch die Gassen und versetzen alle in Angst und Verwirrung. Alle Bewohner*innen der Schweiz müssen einen Einbürgerungstest absolvieren, auch die, die hier geboren wurden. Wer nicht besteht, verliert das Recht zu bleiben.
Das erste Stück des Kollektiv Fiktiv "NÖD – Made in Switzerland" will auf humorvolle Art auf die Frage "Was bedeutet Heimat eigentlich?" aufmerksam machen. Zufälligerweise, passend zu den kommenden Abstimmungen, hat sich die Luzernerin Lilian Heeb mit der Thematik auseinandergesetzt und sich selbst gefragt, was ihr Heimat überhaupt bedeutet. Sie wird alleine auf der Bühne stehen, wird jedoch eng begleitet von Johanna Schwaiger, welche für dieses Stück die Regie übernahm. Was uns die beiden über ihr Heimatsverständnis und die Theaterszene allgemein erzählten, erfährst du hier:
Wo fange ich an?
Fuss zu fassen in der Theaterszene ist nicht leicht. Lilian und Johanna haben gemeinsam Schauspiel an der Kunstuniversität Graz studiert und bauen sich nun ihre Karriere auf. Sich einen Namen in der Kulturwelt zu machen, braucht viel Arbeit. Die Theaterwelt birgt viele Herausforderungen, und freie Kunstschaffende sind dabei teilweise dem System völlig ausgeliefert. Für die beiden ist aber klar: Das ist unsere Leidenschaft. Die beiden sprühen vor Energie und Freude am Schauspiel und sie brennen für ihr neustes Stück "NÖD – Made in Switzerland"
Am Dienstag, 7. April, und am Mittwoch, 8. April, kannst du "NÖD – Made in Switzerland" im Theater Pavillon sehen. Tickets gibt es auf Eventfrog.