Stooszyt

Sprachaufenthalt via Bildschirm dank Corona

22.04.2020

Sprachaustausch-Jahre oder Sprachaufenthalte sind in der heutigen Zeit absolut im Trend. Nach den obligatorischen Schuljahren, nach der Berufslehre, der Kanti oder vor dem Studium zieht es etliche junge Menschen ins Ausland. Dort wollen sie eine neue Sprache lernen, eine andere Kultur erleben, neue Menschen kennenlernen und einfach "the time of their lives" haben.

Zwei junge Menschen, welche dieses Jahr einen Sprachaufenthalt geplant und angetreten haben sind Fabienne aus Luzern und Laura aus Deutschland. Anfangs März startete ihr Abenteuer, auf welches sich die Beiden schon lange gefreut haben. Doch dann machte ihnen der Coronavirus einen Strich durch die Rechnung. Nach nur ein paar Wochen landen Laura und Fabienne wieder zu Hause. Dementsprechend enttäuscht sind die beiden jungen Frauen. Trotzdem sind sie sich bewusst, dass es nötig war und die Absage des Sprachaufenthaltes nicht der Untergang der Welt bedeutet.

Oliver Schneitter vom Schweizerischen Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch versicherte uns, dass man sich gut um die Schülerinnen und Schüler im Ausland kümmern werde. Dir Rückreise-Organisation und Betreuung der Betroffenen sei wichtig aber fordert die verschiedenen Sprachschulen extrem.

Viele Sprachschulen suchen eifrig nach Lösungen. Home-Schooling ist unter anderem eine Option für die Studentinnen und Studenten, welche noch im Ausland oder wieder zu Hause seien. Aber einen Sprachaufenthalt via Bildschirm erleben? Wie Fabienne und Laura mit dieser Situation umgehen, wie ihr Plan für die Zukunft aussieht und ab wann Austauschjahre laut Oliver Schneitter wieder möglich sein werden, erfährst du im Podcast:

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