Stooszyt

Musik intelligent machen

Was hat Musik eigentlich mit der digitalen Welt zutun? Klar, mittlerweile brauchen fast alle Musiker*innen irgendwelch Elektronik und auch der Vertrieb von Musik findet immer mehr digital statt. Doch wenn wir mal über den Tellerrand von Synthesizern und Ableton Live hinweg schauen, dann ergeben sich noch ganz viel weitere Möglichkeiten, wie die Digitales und Musik verbunden werden kann und heute schon wird.

Neue Technik, neue Möglichkeiten, neue Jobs

Genau dieser Entwicklung will der Master «Music and Digital Creation» der HSLU Rechnung tragen. Studienganleiterin Dragica Kahlina sagt, dass es in erster Linie nicht darum gehen soll, elektronische Musik zu produzieren, sondern Musik vielmehr als «Datensatz» zu sehen. Voraussetzung für den Master ist, dass schon ein grosses musikalisches Wissen vorhanden ist und Interesse an ICT besteht.

Schon in der Vergangenheit gab es einige Projekte an der Musik- wie auch Technikhochschule, die die beiden Dinge verbunden haben. So z.B beim Projekt «Artifical Yodel»: «Im Projekt «Artificial Yodel» untersuchen Forschende aus Informatik und Musikwissenschaft wie mit einer künstlichen Intelligenz (KI) einzigartige Stellen in Jodelmelodien entdeckt, anonyme Tonaufnahmen ihrer Herkunft zugeordnet und neue Songs kreiert werden können." Mit dem neuen Master werden Projekte dieser Art gefördert.

Der Studiengang kann grob in drei «Fachrichtungen» beschrieben werden, welche das sind, hörst du im Podcast. 
Und hier noch das ganze Interview mit Dragica Kahlina, wo unter anderem noch tiefer zum Thema Machine Learning gesprochen wird.

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