Stooszyt

Kunst verbindet k(UNS)t

Kunst auf Augenhöhe

Die Ausstellung "Deine Kunst. In unserer Galerie." ist zurzeit ausgestellt in der Galerie im Kloster Rathausen SSBL. Mit einem Umfang von 96 Werken und 45 Kunstschaffenden kann man die Kunstwerke kostenlos anschauen gehen. Mit einem Interview mit dem Ausstellungsleiter und einem Kunstschaffenden konnte ich (Milla) in ihre Welt eintauchen und du kannst das genauso, wenn du dir den Bericht anhörst.

Inklusion bedeutet Mitgestaltung

Bei dieser Kunstausstellung wurde sehr viel Wert auf Inklusion gelegt. Gelingende Inklusion entsteht nämlich nicht nur, wenn Menschen dabei sein dürfen, sondern wenn sie die Möglichkeit haben, mitzuentscheiden, mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Die Kunstschaffenden der SSBL hatten also eine aktive Rolle. Sie waren nicht nur mit ihren eigenen Werken vertreten, sondern wirkten auch als Gastgeber*innen, Mitkurator*innen und als kreative Partner mit. Das Schöne an der Kunstausstellung und der Kunst allgemein ist, dass die Kunst nicht nach einer Diagnose, einer Ausbildung oder einem Lebenslauf fragt. Sie schafft Begegnungen und bringt Menschen miteinander ins Gespräch.

Vielfalt der Kunstwerke

Die Kunstausstellung "Deine Kunst. In unserer Galerie." zeigt 96 Werke von 45 Kunstschaffenden aus der Zentralschweiz. Einige davon verfügten über Ausstellungserfahrung, andere stellten ihre Werke erstmals öffentlich aus. In der Galerie begegnen sich diese unterschiedlichen Positionen auf Augenhöhe. Die Galerie im Kloster Rathausen der SSBL soll also nicht nur ein Raum sein, in dem Bilder hängen. Es soll ein Ort des Dialogs sein, an dem Menschen miteinander und mit der Kunst in Beziehung treten.

Persönliche Botschaft als Ausstellungsleiter

Adrian Müller ist der Ausstellungsleiter dieser Kunstausstellung und eine der Personen, welche im Interview befragt worden sind. Er möchte seine persönliche Botschaft mitgeben: „Mich haben vor allem die Gespräche mit den Kunstschaffenden berührt. Hinter jedem Werk steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte, Motivation und Sicht auf die Welt. Im gesamten Prozess standen für uns aber nicht die Zuschreibungen, sondern die Kunst und die Begegnung im Mittelpunkt.“ Eine schöne Nachricht,, welche er uns auf den Weg mitgeben möchte. Hast du also die Zeit und Lust, die Ausstellung selber anzuschauen, kannst du jederzeit bis im Januar 27 beim Kloster vorbeigehen und dir deine eigene Sicht dazu erstellen.


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