Trojaner

How To: Digitale Kunst unterstützen

Es gibt mittlerweile genug Webseiten, auf denen Künstler*innen ihre digitale Kunst verkaufen können - vor allem Etsy und Redbubble stehen da an erster Stelle.

Beide dieser Plattformen erlauben es Creators, ihre Werke hochzuladen und zu verkaufen - aber beide Seiten haben auch ihre grossen Probleme.

Redbubble ist berühmt-berüchtigt dafür, dass sich auf ihrer Webseite zahllose gestohlene Artikel befinden. Grund dafür ist, dass es extrem einfach ist, Designs hochzuladen und jegliche Produkte damit bedrucken zu lassen - von Shirts zu Kissen bis hin zu Duschvorhängen. Da passiert es schnell und oft, dass jemand einfach ein fremdes Design reinpackt und von dem selbst Geld macht; davon geht nichts an den originalen Artist. 

Redbubble selbst sagt, sie bieten Tools an, um genau das zu verhindern - beispielsweise kannst du ein Wasserzeichen auf dein Design klatschen. Sehr cool. Bringt aber null was, denn wo haltet das Leute davon ab, das Wasserzeichen wegzuphotoshoppen, oder einfach ein anderes Design zu klauen?????????

"Awesome products designed by independent artists"

...Aber anscheinend auch von Leuten, die von diesen Artists stehlen.

Und dann ist da noch Etsy - ein anderer Onlineshop, der ähnlich funktioniert wie Redbubble; kreieren, hochladen, verkaufen. 

Hier ist das Stehlen zwar ein kleineres Problem, dafür wird den Künstler*innen immer mehr Geld aus der Tasche gezogen. Erst letzten April hat das Unternehmen ihr Werbungskonzept verändert; sie warben auf riesen Plattformen wie Google und Facebook für Produkte von den Creators auf ihrer Seite. 

Im ersten Moment klingt das ja ganz nett, bis man erfährt, dass 12% jeglicher Einnahmen, die Künstler*innen durch diese Werbung machen, an Etsy selbst gehen. 

"bullshit money-grab"

Das war die meistvertretene Reaktion der Etsy-User*innen. 

Und viel von den unzufriedenen Künstler*innen nahm die Webseite nicht zur Kenntnis - vor einigen Tagen haben sie nämlich angekündigt, dass per diesem April ihre Bearbeitungsgebühren von 5% auf 6.5% steigen werden.

Diese monetäre Ausnutzung sowie das Bestehlen von Künstler*innen ist in der Digital Art Szene leider weit verbreitet. Hier leg' ich dir ans Herz: Unterstütz' doch deine Lieblingsartists mit Commissions - also mit direkten Aufträgen an die Künstler*innen selbst - oder über ihre eigene Webshops. 

Aber es gibt natürlich auch noch die gute alte traditionelle Kunst - ob die wegen dem Aufschwung von der digitalen Kunst langsam zu kurz kommt, kannst du dir im Podcast anhören:

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