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Aus dein werde mein: Land Grabbing im Senegal

Stell dir vor du wachst eines Morgens auf und plötzlich steht die Behörde vor deiner Tür und teilt dir mit, dass dein Grundstück einem ausländischen Investor verkauft oder verpachtet wurde. Stell dir weiter vor, dass dieses Grundstück deine ganze Lebensgrundlage dargestellt hat und dieses dir nun entzogen wurde. Du müsstest wegziehen und dir auf irgendeine andere Weise dein Leben unterhalten. Und dies praktisch von einem Tag auf den anderen. 

Was für dich bloss ein Gedankenspiel ist, ist für einige Menschen in Senegal bittere Realität.

Was ist "Land Grabbing"?

Wenn private oder öffentliche Investoren und Unternehmen Land in Entwicklungsländern aufkaufen oder pachten so ist dies als "Land Grabbing" zu bezeichnen. Oftmals geschieht diese Landaneignung - oder anders ausgedrückt Landraub - im grossen Stil und ohne Einwilligung der ansässigen Bevölkerung. Die auf den Flächen angebauten Nahrungsmittel oder abgebauten Rohstoffen werden anschliessend aus dem Produktionsland exportiert. Die Bevölkerung vor Ort profitiert hiervon kaum, ganz im Gegenteil. 

Wie sieht die land grabbing Situation in Senegal konkret aus? Welche Rolle spielt Korruption hierbei genau mit? Welche weitreichenden Auswirkungen hat land grabbing auf das Land und die Bevölkerung? Und wie wehrt sich die senegalesische Bevölkerung?

Darüber erzählt Boubacar Dieme

Titelbild von Eyelit Studio auf Unsplash

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