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Crypto-Leaks: Wie stehts um die Neutralität der Schweiz?

24.02.2020

Fast 70 Jahre lang lief die "Operation Rubikon" des amerikanischen Geheimdienstes CIA und des deutschen Geheimdienstes BND. Über ein Stiftung in Lichtenstein erwarben CIA und BND die Schweizer Firma Crypto AG. Schon zuvor kooperierte die Crypto AG, welche vom schwedischen Kryptographen Boris Hagelin gegründet wurde, mit den Geheimdiensten. Die Partnerschaft diente dazu, Staaten von Interesse manipulierte Chiffriergeräte zu verkaufen. Die daraus gewonnenen Information erlaubten CIA und BND beträchtlichen Einfluss auf Weltgeschehen zu nehmen. So etwa bei Sturz der sozialistischen Regierung in Chile. Inzwischen ist unter dem Namen Crypto AG eine andere Firma tätig. All dies machte die SRF Rundschau publik.

Nun ist es am Schweizer Parlament, die Affäre zu untersuchen. Viele Fragen sind noch offen.

Wie sollen die verbleibenden Fragen geklärt werden? Und welche Auswirkungen hat die Crypto-Affäre auf die Neutralität der Schweiz?

Darüber diskutieren Jonas Ineichen (JUSO), Phillip Oswald (JGLP) und Lucian Schneider (JSVP).

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