Les Couleurs Musicales

Japan, Synthesizer und Anti-EDM

16.09.2017

Japans Musikszene ist gross und vielschichtig. Nur schade, ist diese in Europa nicht so präsent. OOIOO und Afrirampo an der Bad Bonn Kilbi, Makoto Kawabata in der Industrie oder Kikagaku Moyo im Südpol und Uferlos sind Beispiele für eindrückliche Einblicke in die japanische Musik-Szene. Oft bewegen diese sich im Bereich von progressivem Psy-Rock, stets beeinflusst von den musikalischen Dekaden zuvor. Doch im Dschungel der japanischen Schrift und trashigem J-Pop müsste man doch eigentlich auch spannende Projekte finden? Mit dieser Überlegung entstand ein zweistündiger Mix mit japanischer Musik, irgendwo zwischen Synth-Wave, Dream Pop, Electro und House. Im Fokus stehen unter anderem Emerelad Four, welche mit ihrem teils depressiv einlullenden Sound für düstere Klangbilder sorgen, im nächsten Moment aber mit treibenden Beats das Herzen wieder zum Schlagen bringen.

utena-k

Dann wäre da noch die talentierte, junge Produzentin Utena Kobayashi, welche kürzlich mit einem Remix auf EM Records auf sich aufmerksam machte. Ihre Tracks sind sehr prägnant, elektronisch und immer wieder mit Marimba-Sounds bestückt.

Mit Zombie-Chang wird noch eine dritte japanische Künstlerin beleuchtet. Sie steht für Synth-Pop mit Punk-Attitüde, respektive für Anti-EDM-Musik, wie sie es selber nennt. Japans Musikdschungel ist zwar ziemlich verworren, aber doch reich an Schätzen. Hör dich rein, hier gehts zum Podcast:

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