Pamir

Martyrdöd - Märtyrer des Crustpunks

14.05.2019

Crustpunk und D-Beat florierten schon immer gut im hohen Norden. Der schwedische Crust-Exportschlager Martyrdöd veröffentlichte am Wochenende sein siebtes Album Hexhammaren.

Hexhammaren kam nicht überraschend. Seit sich die Band 2001 gründete, veröffentlichte sie alle zwei bis drei Jahre ein Album. Auch im neusten Release widmet sich die Band den beiden Punk-Subgenres Crustpunk und D-Beat. Diese schmücken sie aber mit klassischeren Metalsoli und Black Metal Elementen. Diese Soli wurden auch bei den Aufnahmen teilweise improvisiert. Martyrdöd setzte sich für Hexhammaren zum Ziel, nicht verkrampft an das Album heranzugehen - sich nicht in den Details zu verlieren. Hexhammaren ist nicht überproduziert, wirkt gerade heraus und roh - wie es sich für D-Beat und Crust gehört.

Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Gesang. Sänger Mikael Kjellmann holt den Rest aus dem Album raus. Mit viel Druck schreit er schon fast hardcore-artig ins Mikrofon. Trotz des Drucks hört man viel Luft in der Stimme, was dem Gesang die extraportion Verzweiflung gibt.

Voilà, hier das neuste Playlistfutter:

Gefällt dir Martyrdöd, so schau doch mal bei Bands wie Wolfbrigade oder Converge vorbei. Die könnten dir auch gefallen :)

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