Trojaner

Starlink: Internetzugang aus dem Orbit

01.12.2020

Elon Musk stellt mit seinen Firmen die Auto- und Raumfahrtindustrie auf den Kopf. Mit Innovativen Produkten werden die bisherigen Platzhirsche gehörig unter Druck gesetzt. 

Mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX steigt er nun in die Telekommunikationsbranche ein. Starlink heisst dieses Projekt, welches ein Weltumspannendes Netz aus Satelliten im Tiefen Erdorbit aufbaut. Mit diesem Netz will er High-Speed-Internet in abgelegene Gebiete dieser Welt bringen. Oder nach Katastrophen eine brauchbare, schnelle Ad-Hoc-Infrastruktur ermöglichen. 

Aktuell ist Starlink im Betatest in Nordamerika. Bereits heute ist SpaceX mit rund 800 Satelliten der grösste kommerzielle Satellitenbetreiber der Welt. Bis 2027 soll diese Zahl auf 12'000 anwachsen, irgendwann sollen es jedoch deren 40'000 sein, um fast jedes Gebiet der Welt abdecken zu können. SpaceX startet derzeit alle 2-4 Wochen 60 neue Starlink-Satelliten. 

Doch so viele Satelliten in der tiefen Erdumlaufbahn verschmutzen den Nachthimmel. Astronomen aus den betroffenen Gebieten in der nördlichen Hemisphäre berichten bereits jetzt von einer Veränderung des Nachthimmels und fordern von SpaceX Massnahmen, dass dereinst nicht in jedem bisschen Nachthimmel reflektierende Starlink-Satelliten den Nachthimmel verschmutzen und so Beobachtungen verunmöglichen.



So sieht übrigens der Raketenstart und das Deployment der Satelliten aus:




In der Digitaldosis bearbeiten und erklären die Studenten Reto Stadelmann und Lukas Huwyler von der Hochschule Luzern Informatik aktuelle und relevante technische Neuerungen und Entwicklungen. Die richtige Dosis digital, einfach und verständlich erklärt.

   

Bild: Wikimedia Commons

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