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blog (3774) Couleurs Musicales (66)
Playlist

06:54biyo: moments
06:50TOPS: Outside
06:45Moon Diagrams: End Of Heartach
06:40All The Luck In The World: Your Fires
06:35Retiree: Jan
06:29TALsounds: Surrender
06:24Annie Taylor: Partner in Crim
06:22Cheddar Gorgeous: Don't Bother Me
06:19Julian Jasper: Wait Until Dawn
06:16Fake Laugh: Melt

Ganze Playlist   Tinnitus
6:00
6:55
9:00

12:00 - 13:30
Mittaxinfo
17:00 - 19:00
Stooszyt
19:00 - 20:00
Sprechstunde
20:00 - 22:00
Indianer
22:00 - 23:00
HalloEcho

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Afro-Bass zwischen Kampala und London

Der Debut-Track von Ennanga Vision hat’s in sich. Doch wer steckt hinter diesem neuen Projekt, das Mitte Mai in vollem Umfang veröffentlicht wird? Im Les Couleurs Musicales begaben wir uns auf Spurensuche, von Kampala nach London. Zwei Drittel von Ennanga Vision stammen nämlich von Uganda. Zum Einen ist da der Multi-Instrumentalist Albert Ssempeke der den ugandischen Baganda Musik-Stil massgeblich mitprägte. Der zweite aus Uganda ist Otim Alpha. Er kommt aus dem hohen Norden, genauer aus Gulu und produziert die ultraschnelle Electro-Variante vom Acholi Folk. Doch dazu unten mehr. Der dritte im Bunde, Jesse Hackett, stammt aus London und ist Teil der Owiny Sigoma Band. Das Album verspricht viel, vermischt Tradition mit Future, Prärie mit Tanzfläche. Otim Alpha, der Sänger von Ennanga Vision, veröffentlichte zudem vor kurzem seinen ersten internationalen Release auf dem jungen ugandischen Label Nyege Nyege Tapes. Er produzierte bereits über 100 Acholi-Folk-Hochzeitslieder. Zunehmends begann er die traditionell produzierte Musik mit Computer-Elementen zu unterlegen. Entstanden ist Musik, die sich mit einem horrenden Tempo durch jede Club-Anlage spielen lässt und wohl auch die geübten Tänzer mächtig ins Schwitzen bringt.

Das Album entstand in einem Prozess über 11 Jahre, erschienen ist es nun auf Tape in einer superlimitierten Version von rund 100 Stück. Afro Bass erstreckt sich über den ganzen Kontinent, ja sogar über ihn hinaus. Wir begeben uns auf eine musikalische Reise von Uganda über Ghana und Südafrika bis nach Amsterdam. Zwei Stunden Afro-Bass, Afro-House, Afro-Beats, wie man es auch immer nennen mag. Hier gibt’s den Podcast zum Nachhören:


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