Gspröchsstoff

Musikszene: Und wo sind die Frauen?

27.10.2018

Pop-Bands in der Region Basel bestehen zu 90% aus Männern und zu 10% aus Frauen. Die kürzlich veröffentlichte Vorstudie des Rockfördervereins Basel (RFV) bestätigt den Eindruck, dass die aktuelle Pop-/Rock-/Jazzszene in der Schweiz hauptsächlich männerdominiert ist. Wie kommt es dazu? Wo bleiben die Frauen in Bands und auf Konzertbühnen? Und gibt es "männliche" und "weibliche" Instrumente?

Die Musik bringt als Spiegel der Gesellschaft die vorherrschenden Geschlechterverhältnisse auf die Bühne, wie wir im Gespräch mit Martina Berther (Berufsmusikerin, u.a. "Frida Stroom", "Aul", "Ester Poly", und Female-Bandworkshop-Leiterin bei Helvetiarockt) und Seline Kunz (Projektleiterin RFV Basel und Singer/Songwriterin, "Lena Fennell") erfahren.  Mit den beiden Expertinnen beleuchten wir in dieser Ausgabe des Gspröchsstoffs den geringen Frauenanteil in der Musik und gehen möglichen Ursachen auf die Spur. Ausserdem diskutieren wir über die aktuelle Keychange-Initiative, welche bis 2022 einen Frauenanteil von 50% auf Festivalbühnen fordert. Ist eine Frauenquote sinnvoll und machbar? (Das einzige Schweizer Festival, welches bis jetzt bei Keychange teilnimmt, ist das B-Sides in Luzern).

 

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