Gspröchsstoff

Noah fährt nach Ghana

25.01.2020

Noahs Schweizer Sackmesser blieb in Ghana. Am südlichsten Ort seiner tausende von Kilometern langen Reise schenkte er es einem Einheimischen, der jetzt damit Rüebli schält.

Hier gehts direkt zum Podcast:

Im August startete der  18-jährige in sein fünfmonatiges Abenteuer. Mit dem Drahtesel gings durch die Schweiz und Frankreich, mit der Fähre nach Marokko, dann wieder aufgesattelt durch die Westsahara, Meilen über Meilen nichts als Wüste, Sand und brennende Hitze.

Weiter nach Mauretanien, Sénégal, Gambia, dann die lang ersehnte Wiedervereinigung mit dem Bruder in Guinea-Bissau.

Später zurück nach Sénégal, von Mali zur Elfenbeinküste und schliesslich die Ankunft in Ghana. Mit dem Frachtschiff nach Holland, nicht seekrank aber ziemlich erkältet. Am 24. Dezember um 18:00 Uhr steht Noah wieder vor der Haustür, wahrscheinlich das grösste Weihnachtsgeschenk für seine Familie.

"Das ganze hätte echt kein Selbstfindung-Trip werden sollen" - so Noah. Wurde es dann wohl irgendwie doch. Eine der vielen Erkenntnisse: "Gewisse Menschen in diesen Regionen haben wirklich nur sehr wenig Ahnung von der Welt. Genau deshalb haben sie aber auch viel mehr Zeit als wir, und beschäftigen sich intensiver mit ihrer Umwelt."

Im Podcast erzählt mir Noah die Erlebnisse, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen - und ich bin mir  sicher: Bald wird im Duden eine neue Superlative des Adjektivs "wild" anerkannt. Wild, wilder, wildisen.

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