Kreuzbandriss

"Das war ein bis jetzt einmaliges Erlebnis"

Torhüterin Lea van Weezenbeek und Innenverteidigerin Chantal Ruf sind auch am Mittwoch nach dem Cupsieg vom Samstag noch ziemlich geflasht. Dass sie im Letzigrund gleich 2:0 gegen Zürich gewinnen, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. "Es hat einfach alles gepasst", sind sich die Beiden einig. Auch wenn die zwar berechtigten sechs Minuten Nachspielzeit einfach nur der Horror waren, was danach kam, war Freude pur!

Auch abseits des Feldes ein gutes Team

"Leas Stärke ist definitiv die Kommunikation, die für mich als Verteidigerin unabdingbar ist, ausserdem finde ich ihre Paraden auf der Linie immer wieder super", sagt Teamkollegin Chantal über die Torhüterin.

"Chantal ist extrem präsent, sie führt das Team und klärt praktisch jeden Ball", weiss Lea über die Innenverteidigerin zu berichten.

Die beiden spielen schon lange zusammen und vertrauen sich blind, sei es auf oder neben dem Platz.

Hoffen auf frischen Wind

Die jungen Spielerinnen stehen aber auch sonst mitten im Leben. Chantal studiert Kommunikationswissenschaften in Zürich und Lea hat gerade die FMS in Fachrichtung Soziales abgeschlossen. Das alles unter einen Hut zu bringen ist gar nicht immer so einfach. Deshalb kommt dem Team die aktuelle vierwöchige Pause - Trainerwechsel inklusive - gerade gelegen, damit der Start in die neue Saison dann auch wieder gelingt. 

Gerade den Trainerwechsel sehen beide als Chance, neu zu starten und sie hoffen mit Edvaldo Della Casa auf frischen Wind. Aber auch durch den Cupsieg erhoffen sich die Sportlerinnen eine stärkere Zusammenarbeit mit den FCL-Männern, sei es nur die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur.

Wie Chantal und Lea den Spagat zwischen Studium und Sport schaffen, wie es war den Pokal mit nach Hause zu nehmen und zu feiern und wie es bei den beiden weiter gehen wird, das kannst du im Beitrag anhören:


Wir verwenden Cookies um die Performance unserer Website zu messen. Möchtest du diese Cookies akzeptieren?