Kreuzbandriss

Ein bitterer Vorgeschmack auf die WM in Katar

Zusammenkommen am Public Viewing, gemeinsam mit der Lieblingsmannschaft mitfiebern und den WM-Song nicht mehr aus den Ohren kriegen. Dazu noch gute Sommer-Vibes. WM-Sommer sind für viele besondere Sommer. 2022 wird jedoch einiges anders. Die WM wird im Winter in Katar stattfinden und die Vorfreude auf das Aufeinandertreffen von 32 Nationen wurde mächtig gedämpft. 

 Austragung auf dem Rücken der Arbeitsmigrant*innen

Ende Februar machte eine traurige Meldung die Runde. Recherchen von The Guardian zeigten, dass seit der Vergabe des WM-Austragungsortes an Katar im Jahre 2010 über 6'500 Migrationsarbeitende ihr Leben verloren. Hierbei handelt es sich um Leute aus Pakistan, Sri Lanka, Nepal, Indien und Bangladesch. Können solche Events überhaupt nachhaltig und gerecht aufgebaut und durchgeführt werden? 

"Ohne diese 2 Millionen Arbeitsmigrant*innen wäre eine solches Turnier in Katar gar nicht möglich", sagt Lisa Salza von Amnesty International Schweiz. Die FIFA hat eigentlich eine Sorgfaltspflicht für Menschenrechte, die sie einhalten sollte - die Realität sieht jedoch anders aus. Wieso es immer wieder zu menschenunwürdigen Verhältnissen kommen kann und was tatsächlich geschehen müsste, damit eine WM in allen Dimensionen nachhaltig sein könnte hörst du im Podcast;

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