Sprechstunde

Eine Liebesgeschichte in Bubblegum-Pink

01.02.2019

Zwei Menschen treffen sich, beginnen sich zu mögen, verbringen Zeit miteinander, und merken: Das ist mehr als Freundschaft. Die Liebesgeschichte, die der kenianische Film "Rafiki" erzählt, ist vordergründig eine von vielen. Doch der Eindruck täuscht. "Rafiki" schafft es, ein positives Bild der Lebensrealität in Kenia zu zeichnen. Dies obwohl die Liebe von Gesetzes Wegen unter keinem guten Stern steht. "Rafiki" erzählt nämlich von homosexueller Liebe, die in Kenia nach wie vor verboten, und in der Gesellschaft verpönt ist. Die Protagonistinnen Kena und Ziki bekommen das am eigenen Leib zu spüren. Doch die dunkle Seite der Geschichte überschattet den Film nicht. Die Regisseurin Wanuri Kahiu hat sich vorgenommen, ein buntes, positives Bild ihres Landes zu zeichnen. Ein Konzept, das sie "Afro-Bubblegum" nennt. Wie sich dies im Film äussert, gibt es im Podcast zu hören.

"Rafiki" läuft seit 31. Januar im Stattkino Luzern.

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