Sprechstunde

Eigeninitiative vs. Selbstausbeutung

Von Nichts kommt Nichts. Das gilt auch für junge Künstler*innen in der Schweiz, die nach dem Studium ins kalte Wasser geworfen werden: Netzwerke müssen geknüpft und die eigene Kunst sichtbar gemacht werden. Leider ist dies häufig mit viel Selbstausbeutung verbunden. 

Von der Bubble ins kalte Wasser

Ohne Netzwerk und Sichtbarkeit hat man auf dem Kunstmarkt kaum Chancen. Doch gerade an diesen zwei Dingen fehlt es vielen jungen Künstler*innen - insbesondere kurz nach dem Abschluss an einer Kunsthochschule. Anstatt von einer geschützten Bubble sind die jungen Künstler*innen nun von einem grossen Markt und viel Konkurrenz umgeben. Ansätze, um diese Hürden abzubauen, gibt es zahlreiche: Sei es seitens Kunsthochschulen, welche Praxiserfahrungen bereits im Studium fördern wollen, oder Initiativen wie die Jungkunst in Winterthur. 

Warum es viel mehr niederschwellige Ausstellungsplattformen wie die Jungkunst braucht und warum die Eigeninitiative von jungen Künstler*innen schnell in Selbstausbeutung kippen kann, hörst du im Podcast. Es erzählen Sabine Gebhardt Fink, Leiterin vom Master Fine Arts an der Hochschule Luzern - Design und Kunst und Livia Berta, Kommunikationsverantwortliche vom Jungkunst: 

Die 15. Ausgabe der Jungkunst findet vom 28.10.-31.10.21 in Winterthur in der Halle 53 statt. Weitere Infos und Tickets gibt es hier




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