Sprechstunde

#Lyrik2021 - "Gemeinsame Sprache" von Jürg Halter

Ein Debütroman ist ein Meilenstein für jede*n Autor*in. Aber wie soll es weiter gehen? Jürg Halter schiebt nach "Erwachen im 21. Jahrhundert" 2018 keinen Nachfolger hinterher, sondern widmet sich wieder seiner Paradedisziplin: der Lyrik. Als Schriftsteller machte er 2005 zum ersten Mal mit einem Gedichtband aufmerksam, in diesem Jahr folgt die sechste Veröffentlichung in dieser Sparte.

Inzwischen ist Jürg Halter 40 und schon länger im Schweizer Kleinkunstzirkus unterwegs. Zudem hat er sich auf Twitter und Instagram zu einem Polit-Influencer gemausert. Regelmässig bezieht er auf den Social Media Stellung zu aktuellen Themen, diskutiert mit den Leuten, oder postet pointierte Sätze aus seinem "Gedankenarchiv".

Grosse Themen, kurze Zeilen

In seinen öffentlichen Äusserungen wie in der Kunst schreckt Halter nicht vor grossen Themen zurück. In "Gemeinsame Sprache" geht es etwa um die Konsumgesellschaft oder den Klimawandel, um persönliche Verantwortung in einer globalisierten Welt. Dabei nimmt Halter sich und seine Kunst gewohnt ernst, versucht aber auch spielerisch mit der Gedichtform umzugehen, was Refrains oder Zeilenzahlen betrifft.

Warum man in "Gemeinsame Sprache" gerne mal reinschmökern sollte, und was Halter weniger gut gelang, ist im Podcast zu hören:

"Gemeinsame Sprache" von Jürg Halter ist am 21. Januar erschienen. Den Gedichtband gibt es in der Hirschmatt Buchhandlung zu kaufen.

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