Kreuzbandriss

Schiedsrichter*innen im Blickfeld - Der Dokfilm "Das Spiel" von Roman Hodel

"Hey! Hör uf, hör uf! Goh weg! Nei, dä muessi pfiife", ruft Fedayi San über den Rasen. Es läuft etwas im Spiel YB gegen Luzern, San steht als Schiedsrichter mittendrin. Eingefangen hat die Töne der Luzerner Regisseur Roman Hodel. Für den 17-minütigen Dokfilm "Das Spiel" hat er San verkabelt: 



Regisseur Roman Hodel

Roman Hodel ist 30 Jahre alt, Regisseur, Kameramann, wohnt in Luzern und studiert an der HSLU. Eigentlich ist er absolut kein Fussballfan. Er lebt jedoch fürs Film-Machen. Aus diesem Grund war für Roman Hodel vor allem der Ton bzw. die Gespräche auf einem Fussballfeld faszinierend. Er hat diese schon immer als eines der letzten, best-gehüteten Geheimnisse wahrgenommen. Deshalb staunte er nicht schlecht, als er erfuhr, dass er den Ton auf dem Fussballfeld recorden und für einen Dokumentarfilm verwenden darf. 

Vor ein bisschen mehr als 4 Jahren fand das Projekt "Das Spiel" seinen Anfang. Nachdem Roman Hodel dann auf den Schweizer Schiedsrichter Fedayi San traf, wurde aus dem fernen Fussball-Doku-Traum eine fixes Projekt, welches nach und nach Form annahm. 

Die Kinos sind nun endlich wieder geöffnet und ab Donnerstag, 6. Mai 2021, kannst du dir die Doku "Das Spiel" im Bourbaki in voller Länge gönnen. Wir haben in der Sportsendung Kreuzbandriss mit Roman Hodel über seinen Dokfilm, den Kinostart, die High- und Lowlights gesprochen. Das ganze Gespräch kannst du hier nachhören:


Die Mühen haben sich gelohnt: "Das Spiel" wurde an den Filmfestspielen in Venedig gezeigt, und ist nun für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie "Kurzfilm" nominiert. Im einstündigen Gespräch berichtet Roman Hodel vom Stellenwert dieser Anerkennung, und erzählt von Fedayi Sans Ritualen vor den Spielen.

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