Seit 2019 bringt das aha Festival in Luzern Menschen zusammen, die Lust haben, die grossen Fragen unserer Zeit zu stellen – und sich von Expert*innen anregen zu lassen, über mögliche Antworten nachzudenken. Was einst als kleines Experiment im Südpol begann, hat sich in den letzten sieben Jahren zu einem festen Bestandteil der Kulturlandschaft entwickelt – und findet das Wochenende am 30. Und 31. Januar wieder statt.
Einer der Köpfe hinter dem Festival ist der Autor, Kulturproduzent und Theatermacher Christoph Fellmann. Im Interview erzählt er wie sich das aha seit 2019 verändert hat, wie die Themenauswahl stattfindet und was man überhaupt vom aha mitnehmen soll.
Hier kannst du das Interview nachhören.
Der Name ist dabei Programm: Wer am Festival teilnimmt, soll im besten Fall mit einem „aha-Moment“ nach Hause gehen — einem neuen Gedanken, einer überraschenden Perspektive oder einfach der Freude am Staunen über die Welt.
Das Festival versteht sich nicht als wissenschaftlicher Kongress, sondern als lebendige Plattform für neugierige Köpfe. Hier begegnen sich Forschung, Kunst und Gesellschaft auf Augenhöhe. Die Talks sind zugänglich, inspirierend und so gestaltet, dass sie auch Menschen ansprechen, die sonst keinen Draht zur Wissenschaft haben. Das Publikum darf zuhören, mitdenken und sich einbringen. Es geht darum, Wissen zu teilen – nicht von oben herab, sondern gemeinsam, im Dialog.
Inhaltlich kreist das aha Festival um Fragen, die mitten ins Heute zielen. 16 davon werden am Wochenende vom 30. und 31. Januar im Südpol Luzern gestellt.
Zum Beispiel:
Was ist die innere Stimme? Wie regiert Geld die Welt? Hat die Klimaflucht bereits begonnen? Kann ich am Ende des Universums meine Hand aus dem Kosmos herausstrecken?
Einige der Themen kommen jedes Jahr direkt aus dem Publikum. So bleibt das aha Festival das, was es von Anfang an war – ein Ort, an dem Fragen wichtiger sind als Antworten, und der Gedanke immer in Bewegung bleibt.