Sprechstunde

Wie steht's um junge Kunst in Luzern?

17.05.2012

«Talent allein reicht nicht, um ein fähiger Gestalter oder eine gute Künstlerin zu sein. Es braucht dazu auch eine gehörige Portion Leidenschaft und Begeisterung» sagt Thomas Aregger, Leiter des Gestalterischen Vorkurses an der Hochschule Luzern - Design & Kunst. Und genau auf diese Leidenschaft und Begeisterung stosst man, wenn man die Jahresaustellung des diesjährigen Vorkurses besucht. Die Sprechstunde hat sich die Austellung  namens «Zündung»  der knapp 100 Absolventinnen und Absolventen angeschaut. Und wie es um den Startschuss der Künstlerkarrieren steht, hören wir hier:

Früher kamen die Deutschen als Touristen in die Schweiz und gingen wieder. Diese Zeiten sind aber vorbei: Heute kommen sie, um zu bleiben. In eine Schweiz, die hin und hergerissen ist zwischen Selbstbewusstsein und Entwurzelung. Wenn man am 18. Mai ins Kleintheater geht, bekommt man vom Spiegeltheater den ultimativen Ausweg aus der Schweizerischen Identitätskrise - nicht nur in Bezug auf die Deutschen. Julian M. Grünthal, Alberto Ruano und Sasha Shlain bieten in der Sprechstunde ab 19Uhr bereits einen tiefen Einblick in ihren neusten Streich, in welchem sie den Zustand der Schweizer Befindlichkeit zeigen. Und dass das Stück "Die neue Schweizer Welle - Läbe ohni Dütschi" nicht nur von Deutschen handelt, das hörst du hier:

Kultur - vo üs - vör dech, jeden Donnerstag zwischen 19Uhr und 20Uhr in der Sprechstunde.

 

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